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4.2.2012 : 10:25 : +0100

Agroforstwirtschaft

 

Agroforstwirtschaft ist eine besondere Form der nachhaltigen Landnutzung:

  • Sie erschließt neue Märkte für die Landwirtschaft (z. B. durch Diversifizierung der Produkt-palette).
  • Sie trägt bei sachgerechtem Systemdesign erheblich zur Erhöhung der biologischen Vielfalt bei.
  • Sie erschließt das genetische Potential von Gehölzen für die Landwirtschaft
  • Sie ermöglicht die Interaktion von Biodiversitäts-/Naturschutz und Ökonomie.
  • Sie wirkt positiv auf Agrarökosystem und Landschaftsbild (Ästhetik)

 

Sie wird seit langem weltweit in den Tropen traditionell - sowie in der Entwicklungshilfe in modernisierter Form - erfolgreich angewendet (?Fortschritt mit der Vergangenheit?, vgl. z. B. Eco-Farming-Konzept).

 

Am 9.November 2006 stand im Deutschen Bundestag zum ersten Mal das Thema Agroforstwirtschaft auf der Tagesordnung. Nachdem Burkhard Kayser und Dr. Georg Eysel-Zahl ca. 3 Jahre lang Partei übergreifende Gespräche geführt hatten, stellte schließlich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den Antrag ?Nachhaltige Ressourcennutzung durch Agroforstwirtschaft?. In der Debatte wurde er in den Fachausschuss Agrar verwiesen, um dort von den Agrarexperten der Parteien weiter verhandelt zu werden.

 
Die zu Protokoll gegebenen Reden zur Beratung des Antrags finden Sie (als Auszug des Plenarprotokolls 16/63) als pdf-Datei hier.

 

 

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