Tierhaltung

Der Tierhaltung kommt im biodynamischen Betriebsorganismus eine zentrale Rolle zu. Hier geht es um betriebsinterne Wirkungen und Kreisläufe, die durch die Tierhaltung gefördert und optimiert werden können.

Tierwohl im biodynamischen Betriebsorganismus

Die Tierhaltung kommt im biodynamischen Betriebsorganismus eine zentrale Rolle zu. Dabei geht es nicht um eine möglichst hohe Produktion, sondern um betriebsinterne Wirkungen und Kreisläufe, die durch die Tierhaltung gefördert und optimiert werden können.

Dieser Ansatz wird durch den aktuellen Stand der Forschung zu Nachhaltigkeitsvorteilen von Gemischtbetrieben gegenüber viehlosen Betrieben und Futterbaubetrieben bestätigt. Gleichzeitig darf nicht verkannt werden, dass in der Tierhaltung mit Blick auf Klimawirkungen, Tierwohl und Arbeitsökonomie große Herausforderungen bestehen.

Mit unserer Forschung wollen wir dazu beitragen, Tierhaltung als sinnvolle Ergänzung zur pflanzlichen Produktion und als wichtiges Organ im Betriebsorganismus weiter zu entwickeln.

Ansprechpartner:innen:

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Dr. Christopher Brock

Vorstand & Forschungskoordinator

06155 8421-12

christopher.brock@forschungsring.de

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Tabea Meischner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

06155 8421-15

tabea.meischner@forschungsring.de

Projekte aus diesem Arbeitsbereich:

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Insekten erbringen wichtige Ökosystemleistungen (v.a. in der Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen). Aus dem BÖL-Projekt „BienenHaltenHof“ wissen wir außerdem, dass eine eigene Bienenhaltung auf landwirtschaftlichen Betrieben den Blick für die Biodiversität bei den Beteiligten schärft und die Motivation, die Biodiversität im persönlichen Umfeld zu fördern, steigert.

In Bienen im Hoforganismus wollen wir die potentielle Rolle der Bienen im landwirtschaftlichen Betrieb herausarbeiten und Wege zu einer Integration der Bienen in die Arbeitsbereiche von Betrieben aufzeigen. Dazu entwickeln wir zusammen mit Expert*innen aus Forschung und Praxis ein konzeptionelles Verständnis der Rolle der Bienen im Hoforganismus und bewerten verschiedene Möglichkeiten der Bienenhaltung aus biologisch und arbeitswirtschaftlicher Perspektive anhand eines laufenden Feldversuches.


Laufzeit: 01. Mai 2025 - 30. April 2026

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Gemeinsam mit 30 Betrieben (Fokus auf ökologische Milchviehhaltung) aus insgesamt drei Regionen Deutschlands wollen wir in diesem Verbundprojekt besonders klimafreundliche und zugleich produktive landwirtschaftliche Systeme identifizieren sowie ökonomische und soziale Erfolgsfaktoren und Hemmnisse für deren erfolgreiche Umsetzung herausarbeiten.


Laufzeit: 01. Juli 2024 - 30. Juni 2027

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BienenHaltenHof zeigte, dass Bienen durch bäuerliche Bienenhaltung wieder auf die Höfe kommen können. Damit wird für den fortschreitenden Rückgang der Artenvielfalt in der landwirtschaftlichen Tier-und Pflanzenwelt sensibilisiert. Zwölf landwirtschaftliche Betrieb wurden in zwei Regionen dabei begleitet, die Bienenhaltung zu etablieren und in den landwirtschaftlichen Arbeitsalltag einzubetten. Dieser mehrere Jahre umfassende Kurs für bäuerliche Bienenhaltung war zugleich eine Praxiserprobung verschiedener Arten von Bienenwohnungen. Die vier Beutentypen testeten wir auch in einem systematischen Vergleich an zwei Standorten.


Laufzeit: 01. November 2021 - 31. Dezember 2024

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Im Ökologischen Landbau ist der Einsatz verschiedener Betriebsmittel in den letzten Jahren verstärkt in Kritik geraten. Häufigster Grund für die anhaltende Verwendung dieser Betriebsmittel ist das Fehlen von akzeptablen Alternativen. Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, Wege zu finden auf den Einsatz solcher umstrittener Betriebsmittel  (auf europäischer Ebene) verzichten zu können. Bei den umstrittenen Betriebsmitteln handelt es sich unter anderem um:

  • Kupfer, Schwefel und Mineralöl im Pflanzenschutz
  • Torfeinsatz und Plastikmulch in der Pflanzenaufzucht
  • Antibiotika,  synthetische Vitamine und Eintreu aus konventioneller Herkunft in der Tierhaltung

Laufzeit: 01. Mai 2018 - 31. Oktober 2022